Verbreitung und Hochzeit des Kartentyps

Mappae Mundi waren als Kartenstil in all den Gegenden vertreten, in denen Mönche wirkten, und dienten als Begleitteil biblischer oder literarischer Historientexte in Klosterbibliotheken.

Größe und Ausführung der Karten variieren sehr stark und reichen von einer in eine Inschrift integrierten Karte mit einem Durchemsser von 7 Zentimeter bis zu einer Prachtkarte wie der Ebstorfer Weltkarte mit einem Durchmesser von 3,5 Metern.

Die Hochzeit der Mappae Mundi im T-O-Schema wird von den Kreuzzügen zwischen 1100 und 1280 bestimmt, in denen zahlreiche Menschen die Welt nicht nur persönlich sondern vor allen Dingen als Christen erfahren sollen. Mit dem Beginn des Entdeckungszeitalters Ende des 15. Jahrhundert gelten die Mappae Mundi als überholt.

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