Die
Mappae Mundi setzten das Christentum und sein religiöses
Zentrum Jerusalem in den Mittelpunkt der Welt.
Desweiteren
stützt der Stil das Bild von der Herausragenden Rolle Europas
in der Welt, denn "im detailliert gestalteten Westen scheint
sich der Maler nicht am Ende der Welt zu fühlen, wo im Osten
viel Raum ist und das Paradies als Grenze erscheint" (von den
Brincken: 1992, S. 51).
Die
T-O-Karten sind also aus einer eurozentristischen Perspektive
auf ein christliches Weltbild ausgerichtet.