Merkmale und Eigenschaften der römischen Kartographie

Ziel Darstellung einzig der Ökumene bzw. des orbis terrarum.
Funktion Klare Praxisorientierung und Zweckgebundenheit der röm.Kartographie:
  • Die Karten dienen ausschließlich militärischen und administrativen Zwecken;
  • Es werden keine wissenschaftlichen Interessen verfolgt;
Ansatz Anwendungsbezogener Ansatz ;
Ursprung Notwendigkeit der Übersicht, um das Imperium Romanum zu beherrschen und zu verwalten.
Darstellungsweise Aus der Erdkugel wird in der praktischen Darstellung die Erdscheibe.
Basis der
Darstellung
  • Rückgreifen auf die Ergebnisse und Verfahren der griechische Kartographie;
  • Vermessung des Reiches;
Weltbild "Realpolitische" und rationale Beschränkung des Blickes auf die Ökumene und die zu ihrer Verwaltung und Beherrschung relevanten Begebenheiten und Erscheinungen.
Beispiele
  • Ökumenenkarte des Vispianius Agrippa (~7 n. Chr.) (Abb.) als Basis der mittelalterlichen Weltkarten (Mappa Mundi) vom T-O-Typ.
  • Tabula Peutingeriana (Itinerar) (Abb.)

Weitere Bilder finden Sie unter : Antike Karten.

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